PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act)

Der PDCA-Zyklus ist ein Begriff aus dem Bereich der Managementsysteme.
PDCA-Zyklus

Lexikon Begriffe – Stichwort P wie PDCA-Zyklus

Pareto-Analyse

Untersuchungsmethode, bei der alle eine betrachtete Situation beeinflussenden Faktoren in der Reihe ihres relativen Einflusses im sog. Paretodiagramm angeordnet werden mit dem Ziel, eine detaillierte Untersuchung auf die Hauptfaktoren konzentrieren zu können.

PDCA-Zyklus

Der PDCA-Zyklus ist ein Begriff aus dem Bereich der Managementsysteme.
Er beschreibt die kontinuierliche Verbesserung anhand vier wiederkehrender allgemeiner Prozessschritte: Plan – Do – Check – Act (Planen – Ausführen – Kontrollieren – Anpassen).

Poka-Yoke

Japanisch, poka = Fehler, yoke = Vermeidung.
Eine der wichtigsten Methoden der Null-Fehler-Philosophie. Ziel ist die Vermeidung zufälliger Fehler durch menschliche Fehlhandlungen.

Politik

Absichten und Ausrichtung einer Organisation, wie von der obersten Leitung formell ausgedrückt.
Anmerkung 1: Dieser Begriff stellt eine der gemeinsamen Benennun-gen und der Basisdefinitionen für ISO-Managementsystemnormen dar.

Produktaudit

Das Produktaudit dient zur Beurteilung der Produktqualität. Dabei werden die Übereinstimmung der Produktqualität mit den
vorgegebenen Kundenanforderungen, technischen Spezifikationen, den Prüf- und Fertigungsunterlagen sowie die Wirksamkeit, die Zweckmäßigkeit und die Konsistenz der Unterlagen beurteilt. Das Produktaudit geht also über eine Prüfung der Produktqualität erheblich hinaus und bezieht betroffene Systemelemente mit ein.

Produkthaftung

Produkthaftung ist allgemein die Verpflichtung zum Ersatz eines durch ein fehlerhaftes Produkt entstandenen Schadens an sonstigen Rechtsgütern Dritter.

Produktrealisierung

Geordneter und gelenkter Prozess. Eine Organisation muss die zur Ausführung des geforderten Produkts notwendigen Prozesse, ihre Abfolge und die Wechselwirkungen ermitteln, planen und einführen.
Sie muss sicherstellen, dass diese Prozesse unter beherrschten Bedingungen ablaufen und Ergebnisse hervorbringen, die die Forderungen des Kunden erfüllen.

Projekt

Einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten und gesteuerten Tätigkeiten besteht.

Einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten und gesteuerten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endterminen besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Beschränkungen bezüglich Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt.

Anmerkung 1: Bei einigen Projekten werden während des Projektverlaufs die Ziele und der Anwendungsbereich aktualisiert und die Produkt- oder Dienstleistungsmerkmale fortschreitend entsprechend festgelegt.

Anmerkung 2: Die Organisation des Projekts ist üblicherweise vorübergehend und besteht nur für die Lebensdauer des Projekts.

Projektmanagement

Planen, Organisieren, Überwachen, Steuern und Berichten.
Planen, Organisieren, Überwachen, Steuern und Berichten aller Aspekte eines Projekts und die Motivation aller daran Beteiligten, die Ziele des Projekts zu erreichen.

Prozess

Satz zusammenhängender oder sich gegenseitig beeinflussender Tätigkeiten,

der Eingaben zum Erzielen eines vorgesehenen Ergebnisses verwendet.

Anmerkung 1: Ob das „vorgesehene Ergebnis“ eines Prozesses Ergebnis, Produkt oder Dienstleistung genannt wird, ist abhängig vom Bezugskontext.

Anmerkung 2: Eingaben für einen Prozess sind üblicherweise Ergebnisse anderer Prozesse und Ergebnisse aus einem Prozess sind üblicherweise Eingaben für andere Prozesse.

Anmerkung 3: Zwei oder mehr zusammenhängende und sich gegenseitig beeinflussende, aufeinanderfolgende Prozesse können auch als ein Prozess bezeichnet werden.

Anmerkung 4: Prozesse in einer Organisation werden üblicherweise geplant und unter beherrschten Bedingungen durchgeführt, um einen Mehrwert zu schaffen.

Anmerkung 5: Ein Prozess, bei dem die Konformität des dabei erzeugten Ergebnisses nicht ohne weiteres oder in wirtschaftlicher Weise validiert werden kann, wird häufig als „spezieller Prozess“ bezeichnet.

Anmerkung 6: Dieser Begriff stellt eine der gemeinsamen Benennungen und der Basisdefinitionen für ISO-Managementsystemnormen dar.

Prozessaudit

Ein Prozessaudit betrachtet die einzelnen Prozesse eines Gesamtsystems hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit,
ihrer Übereinstimmung mit festgelegten Forderungen, wie Produktionslenkungsplan und Arbeitsanweisungen, ihrer Erreichung der Qualitätsziele sowie der Einhaltung festgelegter Forderungen an die Prozessfähigkeit/-leistung. Das Denken in Prozessen fördert die Integration verschiedener Themenfelder. Im Zuge der Prozessorientierung in der Organisation gewinnt das Prozessaudit an Bedeutung.

Prozessfähigkeit

Qualitätsfähigkeit eines Prozesses.

Prozessmanagement

Prozessmanagement und auch Prozess-Engineering sind Methoden, mit deren Hilfe Geschäftsprozesse in einen Zustand der Effektivität, Kontrollierbarkeit und Steuerbarkeit, Effizienz und Anpassbarkeit überführt und gehalten werden.
Der Begriff Prozessmanagement beinhaltet als wesentliche Elemente die Kontrolle und Steuerung, aber auch die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins.

Prozessorientierung

Grundhaltung in einem Unternehmen, die das gesamte betriebliche Handeln als Kombination von Prozessen betrachtet.
Ziel ist die Steigerung von Qualität und Produktivität im Unternehmen durch eine ständige Verbesserung der Prozesse. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die Ausrichtung auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden sowie die Einbeziehung aller Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen.

Prüfablaufplan

Festlegung der Abfolge von Qualitätsprüfungen.

Prüfmittelüberwachung

Prüfanweisungen umfassen Anweisungen, wie im Unternehmen Prüfungen umgesetzt werden sollen.

Die Darlegung der verwendeten Prüfmittel zur Erreichung der Konformität des Produktes wie Auswahl, Lenkung, Überwachung und Instandhaltung von Prüfmitteln zur Sicherstellung
einwandfreier Prüfergebnisse.

Prüfanweisung

Prüfanweisungen umfassen Anweisungen, wie im Unternehmen Prüfungen umgesetzt werden sollen.
Meist handelt es sich um komprimierte Ableitungen aus DIN Vorschriften. Sie erstrecken sich nicht nur auf die Beschreibung der Prüftätigkeit, sondern auch auf die einzusetzenden Mess- und Prüfmittel.

Prüflos

Teilmenge eines Produkts aus einheitlicher Herstellung, das zu einem Zeitpunkt als Ganzes zu einer Qualitätsprüfung vorgestellt wird.

Prüfspezifikation

Festlegung der Prüfmerkmale für die Qualitätsprüfung und die Prüfverfahren.

Prüfstatus

Aussage darüber, ob eine planmäßige Qualitätsprüfung vorgenommen wurde und ob die betreffenden Forderungen erfüllt wurden oder nicht.