Unser Qualitäts- und Energiemanagement QM-Lexikon

Begriffe zum Thema Qualitätsmanagement und Energiemanagement.
QM-Lexikon

Unser Qualitäts- und Energiemanagement-Lexikon hilft Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Qualität und Energie zu verstehen.

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A wie Auditor

Auditoren sind fachlich qualifizierte Personen, die Audits neutral und objektiv gemäß der vorgegebenen Anforderungen durchführen.

B wie Bindende Verpflichtungen

Der Begriff bindende Verpflichtungen umfasst im Sinne der novellierten ISO Normen rechtliche Verpflichtungen, sowie andere Verpflichtungen von Behörden, staatlichen Institutionen, Gesetzen, Urteilen oder Aufsichtsbehörden.

D wie DIN ISO 50001

Die DIN ISO 50001 (DIN EN ISO 50001:2018) stellt eine internationale Norm für Energiemanagementsysteme dar.

E wie Energieeffizienz

Die Energieeffizienz ist das Bestreben einen bestimmten Nutzen mit dem geringstmöglichen Aufwand zu erzielen.

F wie Fortlaufende Verbesserung

Unter einer fortlaufenden Verbesserung versteht man die wiederkehrende Tätigkeit zur Steigerung der Leistung.

G wie Gebrauchsnormal

Normal, das unmittelbar mit dem Bezugsnormal kalibriert ist und routinemäßig benutzt wird.

H wie High Level Structure

Als High Level Structure wird die übergeordnete Gliederung bezeichnet, die den Aufbau neuer und überarbeiteter ISO Managementsystem-Standards vereinheitlichen soll.

I wie Interessierte Partei

Eine interessierte Partei (auch: Stakeholder) ist eine Person oder eine Gruppe, die von den Tätigkeiten einer Organisation gegenwärtig oder zukünftig direkt oder indirekt betroffen ist.

K wie Kontext der Organisation

Der Kontext der Organisation beschreibt das Umfeld einer Organisation sowie die interessierten Parteien und Stakeholder.

L wie Lastgang

Der Lastgang (auch Lastprofil) ist im Allgemeinen eine grafische Darstellung eines Messwertes im zeitlichen Verlauf.

M wie Managementsystem

Satz zusammenhängender oder sich gegenseitig beeinflussender Elemente einer Organisation, um Politiken, Ziele und Prozesse zum Erreichen dieser Ziele festzulegen.

N wie Nichtkonformität

Eine Nichtkonformität stellt eine Abweichung von einem vorgegebenen Prozess bzw. eine Nichterfüllung von Normanforderungen des Managementsystems dar.

O wie Oberste Leitung

Person oder Personengruppe, die eine Organisation auf der obersten Ebene führt und steuert.

P wie PDCA-Zyklus

Der PDCA-Zyklus ist ein Begriff aus dem Bereich der Managementsysteme.

Q wie Qualitätspolitik

Integraler Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems ist die Qualitätspolitik, die ein nicht unerheblicher Teil der Unternehmenspolitik sein sollte.

R wie Rechtskataster

Bei der Umsetzung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018 muss sich ein Unternehmen mit vielen rechtlichen und anderen Anforderungen auseinandersetzen.

S wie Spezifikation

Dokument, das Anforderungen festlegt (z.B. Qualitätsmanagement-Handbuch, Qualitätsmanagementplan, technische Zeichnung, Verfahrensanweisung, Arbeitsanweisung).

T wie Total Quality Management

Total Quality Management bedeutet umfassendes Qualitätsmanagement. Auf der Mitwirkung aller Mitarbeiter beruhende Managementmethode einer Organisation.

U wie Überwachungsaudit

Meist im jährlichen Abstand überwacht die Zertifizierungsgesellschaft das QM-System der Organisation mittels einem Überwachungsaudit.

V wie Vorbeugungsmaßnahme

Vorbeugungsmaßnahmen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Fehlern im Managementsystem, die zu einer Abweichung führen können.

W wie Wesentlicher Energieeinsatz

Energieeinsatz, der wesentlichen Anteil am Energieverbrauch hat und/oder erhebliche Potenziale für eine Verbesserung der energiebezogenen Leistung bietet.

Z wie Zertifizierung

Die Zertifizierung stellt die Erteilung eines Zertifikates für einen bestimmten Normstandard (hier DIN EN ISO 50001:2018) im Anschluss an den Zertifizierungsprozess dar.