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Quality Function Deployment wurde Ende der 60er Jahre in Japan von Yoji Akao u.a. konzipiert. Mitsubishi, Toyota und viel andere japanische Firmen gründeten darauf ihre Markterfolge. Über die USA fand Quality Function Deployment seit Mitte der 80er Jahre auch in Europa Einzug.

Quality Function Deployment (QFD) beschreibt eine durchgängige Methodik zur kunden- und marktorientierten Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Grundlage von QFD ist die Trennung der Kundenanforderung (was wird gefordert?) von den technischen Funktionen des Produkts (wie wird es erfüllt?). Die Ergebnisse des QFD-Prozesses werden im so genannten House of Quality visualisiert.

Für das Unternehmen ist QFD Bestandteil eines umfassenden Qualitätsmanagements (Total Quality Management). Die Kundensicht kann z.B. durch Bottle Neck Engineering erhoben werden.

Der gleichzeitige Blick auf den Markt und die Konkurrenz kann durch Benchmarking oder durch Reverse Engineering in die Produktentwicklung eingebracht werden. Durch die starke integrative Wirkung von QFD eignet es sich ausgezeichnet für das Entwickeln in Parallelprozessen (Simultaneous Engineering).

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