Unser Energiemanagement-Lexikon (Energie-Lexikon) hilft Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Energiemanagement zu verstehen. Möchten Sie gerne Begriffe zu diesem Energiemanagement-Lexikon beitragen? Schreiben Sie einfach eine E-Mail unter mail@qm-einfach.de mit dem Stichwort Energiemanagement-Lexikon oder Energie-Lexikon.

Aktionsplan
Der Aktionsplan ist eine Übersicht aller operativen Energieziele, die zur Erfüllung der Energiepolitik aufgenommen, geprüft und geplant werden. Mehr zum Stichwort Aktionsplan…

Akkreditierung
Akkreditierung bedeutet, dass die Gesellschaft, die Energiemanagementsysteme in den Unternehmen zertifiziert, von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) bezüglich der Einhaltung fester Regelungen überwacht wird. Mehr zum Stichwort Akkreditierung…

Amortisationszeiten
Die Amortisationszeiten sind Bestandteil einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und stellen den Zeitraum dar in dem sich eine Investition rentiert. Sollen Energieeffizienzmaßnahmen bewertet werden, so kann über die Amortisationszeiten herausgestellt werden, ab welchem Zeitpunkt die Einsparungen die Investitionen decken. In der Regel bietet jeder Lieferant zu seinem Produkt oder zu seiner Dienstleistung eine Amortisationsrechnung an.

Anwendungsbereich
Organisationen müssen den Anwendungsbereich Ihres EnMS definieren. Dieser sollte möglichst alle Fragestellungen erfassen, die für das EnMS relevant sind. Mögliche Anwendungsbereiche sind z.B. Prozesse mit dem höchsten Energieverbrauch oder mit dem größten Potenzial an Energieeffizienzsteigerungen. Auch ausgelagerte Prozesse, sofern steuerbar, können in den Anwendungsbereich fallen.

Audit
Ein Audit ist ein unabhängiger, systematischer und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Nachweisen und deren objektiver Auswertung. Das Audit dient der Ermittlung, inwieweit das Energiemanagementsystem die von der Organisation festgelegten Ziele und die normativen Kriterien z.B. der DIN EN ISO 50001 erfüllt. Mehr zum Stichwort Audit…

Auditor
Auditoren sind fachlich qualifizierte Personen, die Audits neutral und objektiv gemäß der vorgegebenen Anforderungen durchführen. Der verantwortliche Auditor wird auch Auditleiter genannt – die Auditoren bilden meist ein sogenanntes Auditteam aus 2 Personen.

Bindende Verpflichtungen
Der Begriff bindende Verpflichtungen umfasst im Sinne der novellierten ISO Normen rechtliche Verpflichtungen, sowie andere Verpflichtungen von Behörden, staatlichen Institutionen, Gesetzen, Urteilen oder Aufsichtsbehörden. Darüber hinausgehend können bindende Verpflichtungen auch Anforderungen interessierter Parteien sein wie z.B. Behörden, Kunden, oder freiwillige Umweltverpflichtungen. Dokumentiert werden diese bindenden Verpflichtungen im Rechtskataster.

Benchmarking
Beim Benchmarking geht es im Grundsatz darum, gleichartige Dinge wie beispielsweise Verfahren, Organisationen, Dienstleistungen oder auch Energieleistungskennzahlen miteinander zu vergleichen. Dieser Vergleich bezieht sich auf als geeignet erachtete Referenzwerte und erfolgt systematisch und streng zielorientiert. Mehr zum Stichwort Benchmarking…

Bewertung der Leistung
Das ehemalige Kapitel 4.6 „Überprüfung” der ISO 50001:2011 wurde in das neue Kapitel 9 ”Bewertung der Leistung” überführt. Dieses Kapitel fordert: Die Organisation hat festzulegen, was zu überwachen und zu messen ist (auf jeden Fall, ob rechtliche Vorschriften beachtet wurden), welche Methoden anzuwenden sind, wann zu überwachen und zu messen ist und wann die Ergebnisse der Überwachung und Messung zu analysieren und zu bewerten sind. Die Norm beschreibt hier auch die Anforderungen an die Managementbewertung und an interne Audits.

Bewusstsein
Mitarbeiter sind nur dann motiviert, wenn sie ihren Beitrag zum Energiemanagement kennen. Daher fordert die ISO 50001:2018, dass sich alle für das Energiemanagementsystem relevanten Personen der Energiepolitik, der Energieziele, ihres Beitrags zur Wirksamkeit des EnMS und die Folgen einer Nichterfüllung der Anforderungen bewusst sind. Das Bewusstsein der Mitarbeiter ist eine wesentliche Voraussetzung für effektives Energiemanagement.

DIN EN ISO 50001
Die DIN EN ISO 50001 stellt eine internationale Norm für Energiemanagementsysteme dar. Darin enthalten sind die Vorgaben und Anforderungen, die an Energiemanagementsysteme gestellt werden. Am 21.08.2018 veröffentlichte die ISO wie geplant die neue ISO 50001:2018 für Energiemanagementsysteme. Die Umstellungsfrist beträgt drei Jahre, nach dem 21.8.2021 laufen also alle Zertifikate nach der ISO 50001:2011 ab. Durch die Umstellung ISO 50001 auf die High-Level-Structure wird die Integration unterschiedlicher Managementsysteme erleichtert (gleiche Struktur mit Qualitätsmanagement nach ISO 9001 oder Umweltschutz nach ISO 14001).

Dokumentierte Information
Der Begriff dokumentierte Information beinhaltet in der ISO 9001 und ISO 14001 als Sammelbegriff die dokumentierten Verfahren und Aufzeichnungen. Dokumentierte Informationen umfassen z.B. Vorgabedokumente wie Handbücher, Verfahrensanweisungen, Prozessbeschreibungen, Nachweisdokumente wie Aufzeichnungen von Schulungen und Energieteamsitzungen etc. Mehr zum Stichwort dokumentierte Information…

Energetische Ausgangsbasis
Die energetische Ausgangbasis ist eine Bezugsgröße im Energiemanagement und stellt den Start- bzw. Basispunkt für Energieanalysen dar. Zur Betrachtung der Entwicklung (Trend) der Energieeffizienz dient die Ausgansbasis als Vergleichsgröße. Die energetische Ausgangsbasis bezieht sich meist auf ein Jahr.

Energetische Bewertung
Die energetische Bewertung stellt eine detaillierte Energieanalyse der Verbraucherstruktur eines Unternehmens mit der Priorisierung von Prozessen und Anlagen für die weitere Maßnahmenplanung dar.

Energieaspekt
Steht in Verbindung mit dem Energiekonsum. Alle positiven oder negativen Effekte auf die verbrauchte Energie durch betriebsbedingte Aktivitäten sind Energieaspekte.

Energiebezogene Leistung
Die energiebezogene Leistung (auch energetische Leistung) ist ein Maß für die Leistung eines Unternehmens energieeffizient zu sein. Dieses stellt sich in Form von nachvollziehbaren, messbaren Ergebnissen im Bereich des Energieverbrauches und der Energieeffizienz dar.

Energieaudits
Energieaudits stellen die objektive Überprüfung von Prozessen, Systemen und Bereichen anhand bestimmter Vorgaben und Anforderungen (z.B. Normvorgaben der ISO 50001) dar. Unterschieden wird zwischen internen und externen Audits durch eine Zertifizierungsgesellschaft (TÜV oder DGQ etc.). Energieaudits werden in der europäischen Norm 16247-1 definiert und stellen die systematische Analyse von Energieverbräuchen, -einsätzen, -effizienzpotenzialen bis hin zur Vorstellung von konkreten Maßnahmen dar.

Energiebericht
Im Energiebericht werden die Ergebnisse der Energiedatenanalyse zusammengefasst und dokumentiert. In fortlaufenden Energieberichten zeigt sich die Entwicklung des Energiemanagementsystems in einem Unternehmen. Außerdem kann der Energiebericht dazu genutzt werden, um Mitarbeiter regelmäßig über den Stand des Energiemanagementsystems im Unternehmen zu informieren.

Energiebezogene Leistung
siehe Energetische Leistung

Energiedienstleistungsgesetz
Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) stellt die Umsetzung der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht dar und verpflichtet die meisten Nicht-KMU zur Durchführung eines Energieaudits, der Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 oder den Nachweis eines Europäisches Umweltmanagements nach EMAS.

Energieeffizienz
Effizienz ist das Bestreben einen bestimmten Nutzen mit dem geringstmöglichen Aufwand zu erzielen. Energieeffizienz im Sinne der ISO 50001 ist der Betrieb von Anlagen und Prozessen unter möglichst geringem Energieeinsatz bei möglichst hohem Output.

Energieeffizienzanalyse
Unter einer Energieeffizienzanalyse versteht man die Untersuchung von energieverbrauchenden Bereichen (z.B. Standorten, Anlagen, Prozessen) im Hinblick auf Energieeffizienzpotenziale und Einsparmöglichkeiten.

Energieeffizienzpotenzial
Das Energieeffizienzpotenzial ist ein qualitatives oder quantitatives Maß zur Abschätzung einer möglichen Energieeinsparung.

Energieeinsatz
Der Energieeinsatz stellt den Energieverbrauch bezogen auf die Verbraucher dar und zeigt wofür, wie viel Energie eingesetzt wird. Der wesentliche Energieeinsatz beschränkt diese Darstellung auf die größeren Verbraucher bzw. auf die Anlagen mit den größten Effizienzpotenzialen.

Energieleistungskennzahl (EnPI=Energy Performance Indicators)
Energieleistungskennzahlen sind quantitative Größen, die in der Energieplanung gebildet werden. Sie dienen als Vergleichsgrößen um die Entwicklung der Energieeffizienz bewerten zu können. Mehr zum Stichwort Energieleistungskennzahl…

Energiemanagement
Das Energiemanagement stellt im einfachsten Sinne die Planung und den Betrieb von allen energieerzeugenden und energieverbrauchenden Anlagen in einem Unternehmen dar. Wichtige Aspekte beim Energiemanagement sind Energieeffizienz, Klimaschutz und Ressourcenschonung. Ein Energiemanagement umfasst die Summe aller Maßnahmen, die geplant und durchgeführt werden, um bei geforderter Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherzustellen. Das Energiemanagement nimmt Einfluss auf organisatorische und technische Abläufe sowie Verhaltensweisen, um unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den betrieblichen Gesamtenergieverbrauch (also auch die für die Produktion erforderliche Energie) und den Verbrauch von Grund- und Zusatzstoffen zu senken und kontinuierlich die Energieeffizienz im Unternehmen zu verbessern.

Energiemanagementsystem
Das Energiemanagementsystem (EnMS) ist eine gezielte, systematische Form des Energiemanagements, welches z.B. auf Basis einer Norm wie der ISO 50001 (Aktuell DIN EN ISO 50001:2018) errichtet werden kann. Mehr zum Stichwort Energiemanagementsystem…

Energiemanagementteam
Das Energiemanagementteam unterstützt den Energiemanagementbeauftragten bei der Umsetzung und Pflege des Energiemanagementsystems.

Energiemanagement-Handbuch
Das Energiemanagement-Handbuch ist das zentrale Dokument des Energiemanagementsystems. Darin sind alle wichtigen Informationen, Verantwortlichkeiten, Prozesse, Anweisungen und Dokumentverweise enthalten.

Energieplanung
Die Energieplanung oder auch energetische Planung stellt einen Planungsprozess dar, der die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz zum Ziel hat und im Einklang mit der Unternehmenspolitik steht. Bestandteile der Energieplanung sind z.B. die Überprüfung der Einhaltung rechtlicher Vorgaben, die Definition von Energiezielen und die Planung und Durchführung der Energieanalyse.

Energiepolitik
Die Energiepolitik stellt die Erklärung des Top-Managements zur kontinuierlichen Verbesserung und weiteren übergeordneten Absichten hinsichtlich der energiebezogenen Leistung dar.

Energierecht
Das Energierecht umfasst alle Gesetze, Verordnungen und Normen des Bereiches Energie, die für das Unternehmen relevant sind.

Energierechtskataster
Das Rechtskataster ist eine Übersicht aller für ein Unternehmen relevanten Gesetze, Verordnungen und Normen des Bereiches Energie. Es muss regelmäßig aktualisiert und bewertet werden.

Energiesteuergesetz
Das Energiesteuergesetz regelt im Wesentlichen die Besteuerung von Energieträgern wie Öl, Gas, Kraftstoffe, Biogase, Flüssiggase und Kohle.

Energieträger
Als Energieträger werden Stoffe/Materialien bezeichnet, welche nutzbare/umwandelbare Energie beinhalten.

Energieverbrauch
Der Energieverbrauch stellt (im Sinne der ISO 50001) die Gesamtheit aller vom Unternehmen umgesetzten Energieträger dar. Der Gesamtenergieverbrauch = die gesamte Menge der Energie und der Energieträger, die in dem Unternehmen, auf das sich die Nachweisführung in einem bestimmten Zeitraum bezieht, eingesetzt worden sind.

Energieziel
Die Energieziele stellen die strategischen und operativen Ziele eines Unternehmens im Bereich Energie dar.

Fördermittel
Im Rahmen der Förderung von Energieeffizienz und einer nachhaltigen Energieversorgung gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen aus den unterschiedlichsten Programminitiativen, sei es von der EU, dem Bund, den Ländern, Kommunen oder auch verschiedenen Energieversorgern.

Führung und Verpflichtung
Gemäß der Revision der ISO 50001 trägt die oberste Leitung die Gesamtverantwortung für das Energiemanagementsystem und hat dafür Führung und Verpflichtung zu zeigen. Dies umfasst u.a. die Rechenschaftspflicht für die Wirksamkeit des EnMS, die Integration von Energiemanagement-Anforderungen in die Geschäftsprozesse, die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen, die Anleitung und Unterstützung von Personen und Führungskräften sowie die Förderung von Verbesserungen.

High Level Structure
Als High Level Structure wird die übergeordnete Gliederung bezeichnet, die den Aufbau neuer und überarbeiteter ISO Managementsystem-Standards vereinheitlichen soll. Das Ziel der High Level Structure ist der einheitliche Gebrauch von Kerntexten und Begriffen und ein besseres Verständnis der Normen.

Interessierte Partei
Eine interessierte Partei (auch: Stakeholder) ist eine Person oder eine Gruppe, die von den Tätigkeiten einer Organisation gegenwärtig oder zukünftig direkt oder indirekt betroffen ist bzw. Interesse an Projekten dieser Organisation hat. Man unterscheidet zwischen internen interessierten Parteien, wie Projektleitern, Mitarbeitern und der Unternehmensleitung, sowie externen interessierten Parteien, z.B. Auftraggeber, Kunden, Lieferanten, öffentliche Organisationen, Verbände etc.

ISO 50003
Die ISO 50003 ist eine Erweiterung der ISO 50001, die unter anderem die fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung fordert.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
In vielen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Bereichen ist die Größe eines Unternehmens ein ausschlaggebendes Kriterium zur Festlegung bestimmter Grenzen. Insbesondere die Abgrenzung zwischen den „kleinen und mittleren Unternehmen“ (KMU) und den „großen Unternehmen“ (Nicht-KMU) ist dabei entscheidend. Die Definition der KMU erfolgt weitestgehend durch eine von der EU herausgegebenen KMU-Definition, welche u. A. Schwellenwerte für Mitarbeiterzahlen und Unternehmensbilanzen sowie Verbundkonstellationen mehrerer Unternehmen berücksichtigt.

Kommunikation
Die Kommunikation im Sinne des Energiemanagements stellt die Berichterstattung und das Mitteilungswesen zur Verbreitung von Informationen bzgl. des EnMS, wie z.B. Ziele und Ergebnisse, dar. Auch die Einbindung eines Verbesserungs- oder Vorschlagswesens ist vorgesehen.

Kompetenz
Unzureichende Qualifikation bei Mitarbeitern ist eine häufige Ursache für Fehler. Daher fordert die Revision der ISO 50001 in Abschnitt 7.2, dass die Organisation die Kompetenz für alle Mitarbeiter bestimmt, die das Energiemanagementsystem beeinflussen. Die Mitarbeiter müssen nicht nur angemessen ausgebildet und geschult sein, sondern auch über die notwendige Erfahrung verfügen, die sie zur Verrichtung ihrer Tätigkeiten benötigen. Bei Bedarf sind Maßnahmen zur Erlangung der Kompetenz durchzuführen.

Kontext der Organisation
Der Kontext der Organisation beschreibt das Umfeld einer Organisation sowie die interessierten Parteien und Stakeholder. Nach Abschnitt 4 der Revision der ISO 50001 müssen im Rahmen des Energiemanagementsystems das Umfeld sowie die interessierten Parteien auf Relevanz geprüft und in ihren relevanten Anforderungen berücksichtigt werden. Daraus und aus den Anforderungen der Kunden und der Organisation selbst ergibt sich der Anwendungsbereich des Energiemanagementsystems.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Die kontinuierliche Verbesserung stellt einen wiederkehrenden Prozess dar, dessen Ziel es ist, die energetische Leistung und das Energiemanagementsystem beständig zu verbessern und weiter zu entwickeln.

Korrektur
Korrekturen (auch Korrekturmaßnahmen) sind im Sinne des Energiemanagementsystems dann durchzuführen, wenn Abweichungen von systemrelevanten Vorgaben (Nichtkonformitäten) festgestellt werden.

KWK (Kraft-Wärme-Kopplung)
Unter Kraft-Wärme-Kopplung wird die simultane Nutzung von der im Brennstoff vorhandenen Energie gleichzeitig für die Strom-und für die Wärmegewinnung verstanden.

Lastgang
Der Lastgang (auch Lastprofil) ist im Allgemeinen eine grafische Darstellung eines Messwertes im zeitlichen Verlauf. Lastgänge werden häufig zur Veranschaulichung des Energiebedarfs bzw. der Leistungsaufnahme für einen bestimmten Zeitraum verwendet (z.B. elektrische Energie, Gas).

Managementbewertung (Management-Review)
Die Managementbewertung ist ein Prozessschritt in Managementsystemen bei dem das TOP-Management sich über die Ergebnisse und den Stand sowie über Maßnahmen informiert und ein Statement dazu abgibt.

Messstellenkonzept
Im Messstellenkonzept hält man die Ergebnisse der Planung des Energiecontrollings und der damit verbundenen Energiedatenerfassung fest. So kann jeder zu jeder Zeit nachvollziehen, welche Messpunkte in welcher Regelmäßigkeit erfasst werden. Dieses Dokument kann wiederum Bestandteil des Energiemanagementhandbuchs werden.

Nichtkonformität
Eine Nichtkonformität stellt eine Abweichung von einem vorgegebenen Prozess bzw. eine Nichterfüllung von Normanforderungen des Managementsystems dar.

PDCA-Zyklus
Der PDCA-Zyklus ist ein Begriff aus dem Bereich der Managementsysteme. Er beschreibt die kontinuierliche Verbesserung anhand vier wiederkehrender allgemeiner Prozessschritte: Plan – Do – Check – Act (Planen – Ausführen – Kontrollieren – Anpassen).

Rechtskataster
Bei der Umsetzung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018 muss sich ein Unternehmen mit vielen rechtlichen und anderen Anforderungen auseinandersetzen. Konkret bedeutet dies, dass die relevanten Anforderungen ermittelt und allen zugänglich gemacht werden müssen. Für die Dokumentation der Anforderungen empfiehlt es sich, eine Auflistung, einen sogenannten Rechtskataster, anzulegen.

Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung
Die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) regelt die Anforderungen an Energie- oder Umweltmanagementsysteme für Unternehmen. Durch einen Nachweis nach SpaEfV können Unternehmen des produzierenden Gewerbes die Rückvergütung von Teilen der Strom- und Energiesteuer beantragen.

Stromsteuergesetz
Das Stromsteuergesetz regelt die Besteuerung von elektrischer Energie.

Top-Management
Das Top-Management stellt die oberste Leitungs- und Führungsebene in einem Unternehmen dar. Wir sprechen in unseren Blogbeiträgen meist von oberster Leitung.

Vorbeugungsmaßnahme
Vorbeugungsmaßnahmen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Fehlern im Managementsystem, die zu einer Abweichung führen können.

Zertifizierung
Die Zertifizierung stellt die Erteilung eines Zertifikates für einen bestimmten Normstandard (hier DIN EN ISO 50001:2018) im Anschluss an den Zertifizierungsprozess dar.