Verfahrensanweisung Qualitätsmanagementsystem

Führung und Verpflichtung

Was sagt die Norm?

5.1.1 Führung und Verpflichtung für das Qualitätsmanagementsystem

Die oberste Leitung muss in Bezug auf das Qualitätsmanagementsystem Führung und Verpflichtung zeigen, indem sie

a) die Verantwortung für die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems übernimmt,
b) sicherstellt, dass die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele festgelegt und mit der strategischen
Ausrichtung und dem Kontext der Organisation vereinbar sind,
c) sicherstellt, dass die Qualitätspolitik in der Organisation bekannt gemacht, verstanden und angewendet wird,
d) sicherstellt, dass die Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems in die Geschäftsprozesse der Organisation integriert werden,
e) das Bewusstsein über den prozessorientierten Ansatz fördert,
f) sicherstellt, dass die für das Qualitätsmanagementsystem erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stehen,
g) die Bedeutung eines wirksamen Qualitätsmanagements sowie die Wichtigkeit der Erfüllung der Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems vermittelt,
h) sicherstellt, dass das Qualitätsmanagementsystem seine beabsichtigten Ergebnisse erzielt,
i) Personen einsetzt, anleitet und unterstützt, damit diese zur Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems beitragen können,
j) fortlaufende Verbesserung fördert,
k) andere relevante Führungskräfte unterstützt, um deren Führungsrolle in deren jeweiligen Verantwortungsbereich deutlich zu machen

ANMERKUNG Wenn in dieser Internationalen Norm das Wort „Geschäft“ (en: business) verwendet wird, ist dieses im weiteren Sinne zu verstehen und bezieht sich auf Tätigkeiten, die für den Zweck der Organisation bzw. deren Existenz entscheidend sind; unabhängig davon, ob es sich um eine öffentliche, private, Non-Profit- oder For-Profit-Organisation handelt.

Kleiner Textauszug

Inhalt der Verfahrensanweisung

Führung und Verpflichtung für das Qualitätsmanagementsystem

Führung und Verpflichtung. Verfahrensanweisung Qualitätsmanagementsystem. Führung und Verpflichtung für das Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 (Aktuell DIN EN ISO 9001:2015) – Die oberste Leitung muss sicherstellen, dass das Qualitätsmanagementsystem seine beabsichtigten Ergebnisse erzielt. Hier entsprächen das Erreichen einiger vorhergesagter Ergebnisse und das systematische Durchführen von Korrekturmaßnahmen lediglich einem Basisniveau.

Organisation wären konsistent gute Ergebnisse mit entsprechend nachhaltigen Trends, idealerweise über dem Branchendurchschnitt, und zwar sowohl in Bezug auf das Gesamtsystem, als auch hinsichtlich der Schlüsselprozesse.
Diese Verfahrensanweisung beschreibt ein Qualitätsmanagementsystem, welches systematisch alle Grundsätze und Vorgehensweisen festlegt. Beispiele wie:

  • Transparenz aller innerbetrieblichen Abläufe und Regelungen der Zuständigkeiten, Verantwortung und Kompetenzen.
  • Nachvollziehbarkeit an Hand der Dokumentation in Form eines QM-Handbuches, Verfahrensanweisungen sowie Arbeits- und Prüfungsanweisungen mit den dazugehörigen Formblättern.
  • Einhaltung aller relevanten Gesetze, Vorschriften, Normen, Branchenstandards, Kundenspezifikationen sowie internen Spezifikationen; Erreichen der vom Kunden geforderten Qualität; Fehler in Planung, Steuerung, Produktion und allen anderen Phasen möglichst auszuschließen.
  • Die Wirksamkeit der Qualitätssichernden Maßnahmen ständig zu überprüfen und, wenn erforderlich, Korrekturen zu veranlassen.