Verfahrensanweisung Produktabnahmeverfahren

Was sagt die Norm?

8.5 Produktion und Dienstleistungserbringung

8.5.1 Steuerung der Produktion und der Dienstleistungserbringung

Die Organisation muss beherrschte Bedingungen für die Produktion und die Dienstleistungserbringung umsetzen, einschließlich der Liefertätigkeiten und Tätigkeiten nach der Lieferung. Beherrschte Bedingungen enthalten, falls zutreffend,

a) die Verfügbarkeit von dokumentierten Informationen, die die Merkmale der Produkte und Dienstleistungen festlegen;
b) die Verfügbarkeit von dokumentierten Informationen, die die durchzuführenden Tätigkeiten und die zu erzielenden Ergebnisse festlegen;
c) Überwachungs- und Messtätigkeiten auf den entsprechenden Stufen, um zu verifizieren, dass die Kriterien zur Lenkung von Prozessen und Prozessergebnissen sowie die Annahmekriterien für Produkte und Dienstleistungen erfüllt wurden;
d) die Nutzung und Steuerung einer geeigneten Infrastruktur und Prozessumgebung;
e) die Verfügbarkeit und Nutzung geeigneter Ressourcen zur Überwachung und Messung;
f) die Kompetenz und, soweit zutreffend, die erforderliche Qualifikation der Personen;
g) die Validierung und regelmäßige Neuvalidierung der Fähigkeit, geplante Ergebnisse eines beliebigen Prozesses der Produktion oder Dienstleistungserbringung zu erreichen, wenn das resultierende Ergebnis nicht durch anschließende Überwachung oder Messung verifiziert werden kann;
h) die Umsetzung der Freigabe von Produkten und Dienstleistungen, Liefertätigkeiten und Tätigkeiten nach der Lieferung.

Mögliche Werkzeuge:
1. Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) ist eine Methode zur Analyse von Fehlerrisiken. Sie dient der systematischen Risikoanalyse bei komplexen Systemen oder Prozessen. Ziel der Anwendung ist das Erkennen, Nachvollziehen, Eingrenzen und Abstellen von potentiellen Schwachstellen und Risiken und somit die Vermeidung von Fehlern.

Kleiner Textauszug

Inhalt der Verfahrensanweisung

Produktabnahmeverfahren – Produktanforderungen und Produktfreigaben

Produktabnahmeverfahren – Diese Verfahrensanweisung beschreibt die Schnittstelle Produktabnahme nach der Neuentwicklung eines Produkts. Bis zur Serienfertigung bedarf es wichtige Schritte insbesondere die Einbindung von Kunden in Bezug auf die Produktanforderungen und Produktfreigaben.

Änderungen am Prozess, Produkt, beschafften Materialien / Teilen usw. können Veränderungen in der Qualität bewirken und damit zu Problemen in der Weiterverarbeitung führen. Durch das Produktabnahmeverfahren soll der Nachweis erbracht werden, dass Produkte in der geforderten Qualität und Stückzahl gefertigt werden können.