Verfahrensanweisung Kompetenz und Bewusstsein

Was sagt die Norm?

7.2 Kompetenz

Die Organisation muss

a) für Personen, die unter ihrer Aufsicht Tätigkeiten verrichten, welche die Qualitätsleistung der Organisation beeinflussen, die erforderliche Kompetenz bestimmen,
b) sicherstellen, dass diese Personen auf Grundlage angemessener Ausbildung, Schulung oder Erfahrung kompetent sind,
c) wenn erforderlich, Maßnahmen einleiten, um die benötigte Kompetenz zu erwerben, und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu bewerten,
d) angemessene dokumentierte Informationen als Nachweis der Kompetenz aufbewahren.

ANMERKUNG Geeignete Maßnahmen können zum Beispiel sein: Schulung, Mentoring oder Versetzung von gegenwärtig angestellten Personen, oder Anstellung oder Beauftragung kompetenter Personen.

 

7.3 Bewusstsein
Personen, die unter Aufsicht der Organisation Tätigkeiten verrichten, müssen sich

a) der Qualitätspolitik,
b) der relevanten Qualitätsziele,
c) ihres Beitrags zur Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems, einschließlich der Vorteile einer verbesserten Qualitätsleistung,
d) der Folgen einer Nichterfüllung der Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems bewusst sein.

Definition Kompetenz
die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.

Kleiner Textauszug

Inhalt der Verfahrensanweisung

Kompetenz und Bewusstsein – die Basis des Unternehmenserfolges

Verfahrensanweisung Kompetenz und Bewusstsein – das Normenkapitel 7.2 und 7.3 aus der DIN EN ISO 9001:2015. Kompetente und informierte Mitarbeiter sind die Basis unseres Unternehmenserfolges. Als „Visitenkarte“ des Unternehmens sind sie der Schlüssel für die Kundenakzeptanz.

Dieser Tatsache wird durch eine systematische Planung von Schulungen aller Mitarbeiter und Führungskräfte, sowie durch eine konsequente Informationspolitik Rechnung getragen. Eine gezielte Personalplanung und eine sorgfältige Auswahl neuer Mitarbeiter stellen den Erfolg unseres Unternehmens sicher.

Unternehmen, die mit Kundeneigentum oder Eigentum externer Anbieter hantieren, müssen verschiedene wichtige Dinge beachten. Hierzu zählen zum Beispiel die eindeutige Kennzeichnung oder die Maßnahmen, die zu treffen sind, sobald Schäden am Eigentum von Externen entstehen. Die Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 zeigen hierzu eindeutige Handlungs- und Vorgehensweisen auf.